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Nachrichten


Mai

Podiumsdiskussion "Das Besondere und das Heroische" im Morphomata Kolleg mit Mitglieder des SFBs

Der Begriff des Besonderen ist für die Arbeit des Internationalen Kollegs Morphomata wie für den Sonderforschungsbereich 948 von zentraler Bedeutung. In dem zweiteiligen gemeinsamen Workshop wird er durch Beispiele aus der jeweiligen Forschung und aus der Sicht unterschiedlicher Kulturwissenschaften in seinen verschiedenen Aspekt untersucht und dadurch genauer bestimmt.

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Montag, 15. Mai

18.00 Uhr Podiumdiskussion: Das Besondere und das Heroische. Kulturwissenschaftliche Positionen


Leitung:
Günter Blamberger (Germanistik/Köln)
Impulsreferate: Tobias Schlechtriemen (Soziologie/Freiburg): Wie aus einer komplexen Situation eine einfache Heldengeschichte wird. Zur Konstitution heroischer Außerordentlichkeit // Barbara Korte (Anglistik/ Freiburg): Figurationen des Heroischen in viktorianischen Zeitschriften // Ludwig Jäger (Linguistik und Medienwissenschaften/Köln): Das Problem von Allgemeinheit und Besonderheit in den Paradigmen der Vergleichen- den und der strukturalen Sprachwissenschaft // Dietrich Boschung (Klas- sische Archäologie/Köln): Typologie: Eine Denkfigur zur Bestimmung des Allgemeinen und des Besonderen
 

Dienstag, 16. Mai

10.00 Uhr Table-Ronde: „Das Besondere und das Heroische. Interdisziplinäre Annäherungen“

Leitung: Ralf von den Hoff (Klassische Archäologie/Freiburg)
Mit Mitgliedern des SFB 948 der Universität Freiburg: Sebastian Meurer (Neuere Geschichte), Barbara Korte (Anglistik), Joachim Grage (Skandina- vistik), Christiane Hansen (Germanistik), Tobias Schlechtriemen (Soziolo- gie) sowie mit den Fellows und dem Mitarbeiterteam des Internationalen Kollegs Morphomata der Universität zu

Podiumsdiskussion "Das Besondere und das Heroische" im Morphomata Kolleg mit Mitglieder des SFBs

April

Freiburger China-Gespräche 2017 "Heldinnen und Helden - in China und anderswo"

Die „Freiburger China-Gespräche“ sind eine öffentliche Vortragsreihe, die 2011 ins Leben gerufen wurde und mittlerweile eine feste Institution ist. Hochrangige Referentinnen und Referenten aus Deutschland und China tragen zu aktuellen Chinathemen vor. Bisherige Themenschwerpunkte waren „China als Zukunftsfrage“, „China aktuell“, „Ideologien und Werte“, „Chinesische Gesellschaft im Umbruch“, „China in der Praxis“ und „China in den Brennpunkten des Weltgeschehens“.

Für die siebte Staffel 2017 haben sich einmalig das China Forum Freiburg e.V., der Sonderforschungsbereich „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ und das Institut für Sinologie der Universität Freiburg zusammengetan, um chinesische Heldinnen und Helden in vergleichender Perspektive zu thematisieren.

Heldinnen und Helden - in China und anderswo

In allen Zeiten und überall in der Welt wurden und werden Menschen als Heldinnen und Helden ausgezeichnet, nachgeahmt und verehrt. Die Vortragsreihe nimmt Beispiele aus der Geschichte und Gegenwart Chinas in den Blick und vergleicht sie mit Figuren aus anderen Gesellschaften: Dissidenten, politische Führer, Unternehmer und Künstler. Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede bestehen? Wo verlaufen die Grenzen zwischen Helden, Vorbildern und Stars?

 

Do., 18. Mai | 18:30 Uhr | Historisches Kaufhaus

Helden des Westens? FriedensnobelpreisträgerInnen in China und im Iran zwischen Heroisierung und Diffamierung

Prof. Dr. Tim Epkenhans (Universität Freiburg)
Dr. Kristin Shi-Kupfer (MERICS Berlin)

Der inhaftierte Bürgerrechtler Liu Xiaobo (ausgezeichnet 2009) und die Juristin Shirin Ebadi (ausgezeichnet 2003) sind in ihrer jeweiligen Heimat ambivalente Helden. Beide Preisträger wurden international für ihren zivilgesellschaftlichen Einsatz gewürdigt. In China und im Iran überwiegen allerdings negative bis diffamierende Darstellungen der Auszeichnung. Der Vortrag geht auf die Gründe für diese ambivalente Rezeption ein.

 

Mi., 21. Juni | 18:30 Uhr | Historisches Kaufhaus

Stalin und Mao: Der Kult um die großen Führer

Prof. Dr. Daniel Leese (Universität Freiburg)
Prof. Dr. Dietmar Neutatz (Universität Freiburg)

Sie haben Millionen Menschen auf dem Gewissen, aber in Russland und China werden die beiden Diktatoren heute noch (oder wieder) von vielen als die größten Gestalten in der Geschichte ihres Landes verehrt. Der Schrecken und die Verbrechen ihrer Herrschaft werden ausgeblendet und verharmlost. Wie ist das zu erklären?

 

Mo., 13. November | 18:30 Uhr | Historisches Kaufhaus

Helden des Kapitalismus: Steve Jobs und Jack Ma

Prof. Dr. Nicola Spakowski, Jennifer Stapornwongkul,
Prof. Dr. Markus Tauschek (alle Universität Freiburg)

Unternehmer kämpfen um Erfolg und werden so zu Helden des Kapitalismus. Manche erreichen sogar den Status von Stars. Dies gilt sogar für den Kapitalismus „chinesischer Prägung“. Aber sind diese Helden aus unterschiedlichen gesellschaftlichen und politischen Kontexten wirklich gleich? Wie wird aus einem erfolgreichen Unternehmer überhaupt ein Star? Welche Rolle spielen Inszenierung und mediale Aufmerksamkeit?

 

Mi., 06. Dezember | 18:30 Uhr | Historisches Kaufhaus

Stars mit dem System und gegen das System: Kurt Cobain und Cao Fei

Prof. Dr. Daria Berg (Universität St. Gallen)
Dr. Nicole Falkenhayner (Universität Freiburg)

Der 1994 verstorbene amerikanische Grundge-Musiker Kurt Cobain
wurde im Widerstand gegen das kommerzielle Mediensystem zum Star, die chinesische Medienkünstlerin Cao Fei hingegen arbeitet mit und in den neuen Medien, und mit und in dem System, das sie zum Star macht – sie ironisiert es aber auch. Der Vortrag stellt dar, wie beide Künstler in der Spezifik ihrer Zeit und dem jeweiligen Gesellschaftssystem zu Stars werden konnten

 

Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei!

Über kurze Anmeldung per Mail freuen wir uns: christine.strecker@fwtm.de

 

Veranstalter:
China Forum Freiburg e.V.
Sonderforschungsbereich „Helden - Heroisierungen - Heroismen“
Institut für Sinologie der Universität Freiburg

Freiburger China-Gespräche 2017 "Heldinnen und Helden - in China und anderswo"

März

Sitta von Reden erhält Advanced Grant

Sitta von Reden, Professorin für Alte Geschichte und Teilprojektleiterin von D1 an der Universität Freiburg, erhält für das Projekt „Jenseits der Seidenstraße" den mit 2,5 Millionen Euro dotierten Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats (ERC). Mit einem internationalen und fächerübergreifenden Forschungsteam möchte sie ein umfassendes Modell des Austauschs zwischen den Imperien in der Antike entwickeln: Sie wird den Zusammenhang von Wirtschaft, kulturellem Austausch, Migration und die Bedeutung von Grenzregionen untersuchen – jene Faktoren also, die es unter anderem ermöglichten, dass chinesische Seide bis nach Rom gelangte. Der Advanced Grant zählt zu den renommiertesten Forschungsförderungen Europas. Der ERC vergibt ihn für Projekte, die einen hohen internationalen Ertrag versprechen, aber auch Risikobereitschaft verlangen.

Die vollständige Pressmitteilung können Sie hier nachlesen.

Sitta von Reden erhält Advanced Grant

März

Nicole Falkenhayner im Interview mit dem SR 2 und dem Studierendenradio der Uni Freiburg

Dr. Nicole Falkenhayner, Teilprojektleiterin von D15, war in gleich zwei Radiobeiträge zu Gast. Mit dem SR 2 sprach Sie über Kurt Cobain, "der mit seinem Suizid eine ganze Generation erschüttert hat." Sie erklärt, wie aus dem letzten großen Poeten des Rock'n'Roll ein "Held" wurde und warum es eine derartige "Heroisierung" heute praktisch gar nicht mehr gibt. Den Beitrag können Sie sich hier in der SR-Mediathek anhören.

Im uniFM, dem Studierendenradio der Universität Freiburg, sprach Sie über das Thema "Held ist wer Held genannt wird" und über die Fragen: Was sind überhaupt Helden? Kann man Helden erschaffen? Und gibt es globale Unterschiede in der Vorstellung von Helden? Diesen Beitrag finden Sie hier auf der Seite von uniCROSS.

Nicole Falkenhayner im Interview mit dem SR 2 und dem Studierendenradio der Uni Freiburg

März

Neuerscheinung: Barbara Korte, Geheime Helden. Spione in der Populärkultur des 21. Jahrhunderts

Ein weiterer Band der durch den Sonderforschungsbereich 948 herausgegebenen Reihe "Figurationen des Heroischen" ist erschienen: "Geheime Helden. Spione in der Populärkultur des 21. Jahrhunderts" von Barbara Korte, Leiterin des  SFB-Teilprojekts D15.

Spione sind spätestens seit dem Kalten Krieg problematische Helden: Ihre Handlungen finden im Geheimen statt, abseits der Öffentlichkeit, für deren Sicherheit sie agieren. Die Ethik ihres Handelns ist streitbar, denn sie kämpfen mit den gleichen trügerischen und schmutzigen Mitteln wie ihre Gegner und können von diesen Gegnern "gedreht" werden.
In ihrem prägnanten Essay beschreibt Barbara Korte Spione als Kippfiguren, die Grauzonen und Grenzlinien des Heroischen erkennbar machen. Sie eignen sich für eine kritische Betrachtung von Vorstellungen über Helden und Heldentum, aber auch für einen Blick auf Praktiken der Spionage - eine in Zeiten der umfangreichen Überwachung durch Geheimdienste sehr aktuelle Frage, die die gegenwärtige Konjunktur des Spionagegenres nach 9/11 erklärt.
Nach einem Blick auf wichtige Traditionslinien widmet sich Barbara Korte populären Darstellungen von Geheimagenten im 21. Jahrhundert in Literatur, Film und Fernsehen. Im Mittelpunkt steht dabei die britische Kultur, in der die Fiktion des Spions ihre Ursprünge hat und die mit James Bond einen der weltweit populärsten "geheimen Helden" hervorbrachte.

Zur Übersicht der SFB-Publikationen und zur Verlagswebseite.

Neuerscheinung: Barbara Korte, Geheime Helden. Spione in der Populärkultur des 21. Jahrhunderts

Februar

Neuerscheinung: Achim Aurnhammer / Barbara Korte: "Fremde Helden auf europäischen Bühnen (1600–1900)"

Ein weiterer Band der durch den Sonderforschungsbereich 948 herausgegebenen Reihe "Helden - Heroisierung - Heroismen" ist erschienen: "Fremde Helden auf europäischen Bühnen (1600–1900) " von Achim Aurnhammer und Barbara Korte.

Zur Übersicht der SFB-Publikationen und zur Verlagswebseite mit kostenloser Downloadmöglichkeit.

Neuerscheinung: Achim Aurnhammer / Barbara Korte: "Fremde Helden auf europäischen Bühnen (1600–1900)"

Januar

Auszeichnungen für ehemalige Mitglieder des SFB

Gero Schreier, Mitarbeiter in der ersten Förderphase des SFB im Teilprojekt C1, hat für seine Dissertation „Ritterhelden. Konstruktionen adliger Exzeptionalität und ihre Kontexte

im deutschen und französischen Spätmittelalter“ den Geschichtspreis des St. Georgen-Vereins der württembergischen Ritterschaft 2016 erhalten.

Klaudija Sabo, Stipendiatin im IGK des SFB (2015) hat für ihre Dissertation „Ikonen der Nationen. Mythische Helden und Heldinnen in Kroatien und Serbien nach Tito“ den Georg R. Schroubek Dissertationspreis „Östliches Europa“ der LMU München, den Doc.Awards Dissertationspreis der Universität Wien und der Stadt Wien sowie den Dissertationspreis der kroatischen Botschaft in Deutschland (in Kooperation mit der Universität Siegen) erhalten (alle 2016).

Auszeichnungen für ehemalige Mitglieder des SFB

Dezember

Der SFB in der Deutschen Welle

What do we actually mean when we label someone a hero? And where does our concept of the heroic come from? To what extent is it shaped by the community and culture to which we belong? Deutsche Welle tasked Kate Laycock with the heroic quest of seeking out answers to these questions. Bravely, she stepped into the arena…

Dr. Nicole Falkenhayner, Teilprojektleiterin von D15 berichtet in der Deutschen Welle über die Bedeutung des Heroischen in unserer Gesellschaft. Das Interview ist auf der Internetseite der Deutschen Welle zu hören oder hier als mp3 Download abrufbar.

 

Der SFB in der Deutschen Welle

November

Neuerscheinung: Barbara Korte / Stefanie Lethbridge: Heroes and Heroism in British Fiction Since 1800

Der Sammelband "Heroes and Heroism in British Fiction Since 1800. Case Studies", herausgegeben von Barbara Korte und Stefanie Lethbridge, ist erschienen.

This book is about the manifestations and explorations of the heroic in narrative literature since around 1800. It traces the most important stages of this representation but also includes strands that have been marginalised or silenced in a dominant masculine and higher-class framework - the studies include explorations of female versions of the heroic, and they consider working-class and ethnic perspectives. The chapters in this volume each focus on a prominent conjuncture of texts, histories and approaches to the heroic. Taken together, they present an overview of the ‘literary heroic’ in fiction since the late eighteenth century.

Neuerscheinung: Barbara Korte / Stefanie Lethbridge: Heroes and Heroism in British Fiction Since 1800

September

"Die Wurzeln des Heldentums" - Interview

"Die Wurzeln des Heldentums" - Interview

Alexander der Große in der Schlacht bei Issos (333 v. Chr.). Foto: Magrippa, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Issus_-_Alexander.jpg


Ein jugendliches, bartloses Gesicht und ein Haarwirbel, der wie bei einer Löwenmähne über der Stirn hochsteht: Diese zwei Merkmale sind typisch für Bildnisse von Alexander dem Großen. Die Bartlosigkeit betont seine jugendliche Stärke und die Erfolge, die er in seiner Jugendzeit verzeichnete. Die Mittelscheitel-Frisur mit lockig-welligem Haar und der sogenannten Anastolé, dem aufgeworfenen Wirbel, orientiert sich an der Darstellung von Göttern. „Mit Alexander dem Großen änderte sich die Stilisierungsweise von Herrschenden“, sagt der Freiburger Archäologe Dr. Martin Kovacs. „Die Art und Weise, wie sich Alexander inszenierte und wie er dargestellt wurde, hatte Konsequenzen für die Repräsentation seiner Nachfolger. Diese übernahmen Merkmale wie die Bartlosigkeit vielfach in ihren Bildnissen.“

Im Sonderforschungsbereich (SFB) 948 „Helden - Heroisierungen – Heroismen“ untersuchen Freiburger Forschende im Verbund der Geschichts-, Bild-, Literatur- und Sozialwissenschaften Helden- und Heldinnenfiguren von der griechischen Antike an. „Wir haben festgestellt, dass Helden viel mehr sind als Identifikationsfiguren, die etwas geleistet haben“, erläutert der Klassische Archäologe Prof. Dr. Ralf von den Hoff, Sprecher des SFB. „Helden polarisieren und tragen negative Seiten eines Konflikts ebenfalls in sich.“ In der zweiten Förderphase des SFB, die im Juli 2016 begonnen hat, richten die Forschenden ihren Blick verstärkt auf das 20. und 21. Jahrhundert sowie auf transkulturelle Zusammenhänge.

Das gesamte Interveiw ist auf der folgenden Seite zu sehen. Zum Video...

Video "Die Wurzeln des Heldentums" - Prof. von den Hoff und Dr. Kovacs im Interview

"Die Wurzeln des Heldentums" - Interview

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