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Nachrichten


März

Nicole Falkenhayner im Interview mit dem SR 2 und dem Studierendenradio der Uni Freiburg

Dr. Nicole Falkenhayner, Teilprojektleiterin von D15, war in gleich zwei Radiobeiträge zu Gast. Mit dem SR 2 sprach Sie über Kurt Cobain, "der mit seinem Suizid eine ganze Generation erschüttert hat." Sie erklärt, wie aus dem letzten großen Poeten des Rock'n'Roll ein "Held" wurde und warum es eine derartige "Heroisierung" heute praktisch gar nicht mehr gibt. Den Beitrag können Sie sich hier in der SR-Mediathek anhören.

Im uniFM, dem Studierendenradio der Universität Freiburg, sprach Sie über das Thema "Held ist wer Held genannt wird" und über die Fragen: Was sind überhaupt Helden? Kann man Helden erschaffen? Und gibt es globale Unterschiede in der Vorstellung von Helden? Diesen Beitrag finden Sie hier auf der Seite von uniCROSS.

Nicole Falkenhayner im Interview mit dem SR 2 und dem Studierendenradio der Uni Freiburg

März

Neuerscheinung: Barbara Korte, Geheime Helden. Spione in der Populärkultur des 21. Jahrhunderts

Ein weiterer Band der durch den Sonderforschungsbereich 948 herausgegebenen Reihe "Figurationen des Heroischen" ist erschienen: "Geheime Helden. Spione in der Populärkultur des 21. Jahrhunderts" von Barbara Korte, Leiterin des  SFB-Teilprojekts D15.

Spione sind spätestens seit dem Kalten Krieg problematische Helden: Ihre Handlungen finden im Geheimen statt, abseits der Öffentlichkeit, für deren Sicherheit sie agieren. Die Ethik ihres Handelns ist streitbar, denn sie kämpfen mit den gleichen trügerischen und schmutzigen Mitteln wie ihre Gegner und können von diesen Gegnern "gedreht" werden.
In ihrem prägnanten Essay beschreibt Barbara Korte Spione als Kippfiguren, die Grauzonen und Grenzlinien des Heroischen erkennbar machen. Sie eignen sich für eine kritische Betrachtung von Vorstellungen über Helden und Heldentum, aber auch für einen Blick auf Praktiken der Spionage - eine in Zeiten der umfangreichen Überwachung durch Geheimdienste sehr aktuelle Frage, die die gegenwärtige Konjunktur des Spionagegenres nach 9/11 erklärt.
Nach einem Blick auf wichtige Traditionslinien widmet sich Barbara Korte populären Darstellungen von Geheimagenten im 21. Jahrhundert in Literatur, Film und Fernsehen. Im Mittelpunkt steht dabei die britische Kultur, in der die Fiktion des Spions ihre Ursprünge hat und die mit James Bond einen der weltweit populärsten "geheimen Helden" hervorbrachte.

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Neuerscheinung: Barbara Korte, Geheime Helden. Spione in der Populärkultur des 21. Jahrhunderts

Februar

Neuerscheinung: Achim Aurnhammer / Barbara Korte: "Fremde Helden auf europäischen Bühnen (1600–1900)"

Ein weiterer Band der durch den Sonderforschungsbereich 948 herausgegebenen Reihe "Helden - Heroisierung - Heroismen" ist erschienen: "Fremde Helden auf europäischen Bühnen (1600–1900) " von Achim Aurnhammer und Barbara Korte.

Zur Übersicht der SFB-Publikationen und zur Verlagswebseite mit kostenloser Downloadmöglichkeit.

Neuerscheinung: Achim Aurnhammer / Barbara Korte: "Fremde Helden auf europäischen Bühnen (1600–1900)"

Januar

Auszeichnungen für ehemalige Mitglieder des SFB

Gero Schreier, Mitarbeiter in der ersten Förderphase des SFB im Teilprojekt C1, hat für seine Dissertation „Ritterhelden. Konstruktionen adliger Exzeptionalität und ihre Kontexte

im deutschen und französischen Spätmittelalter“ den Geschichtspreis des St. Georgen-Vereins der württembergischen Ritterschaft 2016 erhalten.

Klaudija Sabo, Stipendiatin im IGK des SFB (2015) hat für ihre Dissertation „Ikonen der Nationen. Mythische Helden und Heldinnen in Kroatien und Serbien nach Tito“ den Georg R. Schroubek Dissertationspreis „Östliches Europa“ der LMU München, den Doc.Awards Dissertationspreis der Universität Wien und der Stadt Wien sowie den Dissertationspreis der kroatischen Botschaft in Deutschland (in Kooperation mit der Universität Siegen) erhalten (alle 2016).

Auszeichnungen für ehemalige Mitglieder des SFB

Dezember

Der SFB in der Deutschen Welle

What do we actually mean when we label someone a hero? And where does our concept of the heroic come from? To what extent is it shaped by the community and culture to which we belong? Deutsche Welle tasked Kate Laycock with the heroic quest of seeking out answers to these questions. Bravely, she stepped into the arena…

Dr. Nicole Falkenhayner, Teilprojektleiterin von D15 berichtet in der Deutschen Welle über die Bedeutung des Heroischen in unserer Gesellschaft. Das Interview ist auf der Internetseite der Deutschen Welle zu hören oder hier als mp3 Download abrufbar.

 

Der SFB in der Deutschen Welle

November

Neuerscheinung: Barbara Korte / Stefanie Lethbridge: Heroes and Heroism in British Fiction Since 1800

Der Sammelband "Heroes and Heroism in British Fiction Since 1800. Case Studies", herausgegeben von Barbara Korte und Stefanie Lethbridge, ist erschienen.

This book is about the manifestations and explorations of the heroic in narrative literature since around 1800. It traces the most important stages of this representation but also includes strands that have been marginalised or silenced in a dominant masculine and higher-class framework - the studies include explorations of female versions of the heroic, and they consider working-class and ethnic perspectives. The chapters in this volume each focus on a prominent conjuncture of texts, histories and approaches to the heroic. Taken together, they present an overview of the ‘literary heroic’ in fiction since the late eighteenth century.

Neuerscheinung: Barbara Korte / Stefanie Lethbridge: Heroes and Heroism in British Fiction Since 1800

September

"Die Wurzeln des Heldentums" - Interview

"Die Wurzeln des Heldentums" - Interview

Alexander der Große in der Schlacht bei Issos (333 v. Chr.). Foto: Magrippa, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Issus_-_Alexander.jpg


Ein jugendliches, bartloses Gesicht und ein Haarwirbel, der wie bei einer Löwenmähne über der Stirn hochsteht: Diese zwei Merkmale sind typisch für Bildnisse von Alexander dem Großen. Die Bartlosigkeit betont seine jugendliche Stärke und die Erfolge, die er in seiner Jugendzeit verzeichnete. Die Mittelscheitel-Frisur mit lockig-welligem Haar und der sogenannten Anastolé, dem aufgeworfenen Wirbel, orientiert sich an der Darstellung von Göttern. „Mit Alexander dem Großen änderte sich die Stilisierungsweise von Herrschenden“, sagt der Freiburger Archäologe Dr. Martin Kovacs. „Die Art und Weise, wie sich Alexander inszenierte und wie er dargestellt wurde, hatte Konsequenzen für die Repräsentation seiner Nachfolger. Diese übernahmen Merkmale wie die Bartlosigkeit vielfach in ihren Bildnissen.“

Im Sonderforschungsbereich (SFB) 948 „Helden - Heroisierungen – Heroismen“ untersuchen Freiburger Forschende im Verbund der Geschichts-, Bild-, Literatur- und Sozialwissenschaften Helden- und Heldinnenfiguren von der griechischen Antike an. „Wir haben festgestellt, dass Helden viel mehr sind als Identifikationsfiguren, die etwas geleistet haben“, erläutert der Klassische Archäologe Prof. Dr. Ralf von den Hoff, Sprecher des SFB. „Helden polarisieren und tragen negative Seiten eines Konflikts ebenfalls in sich.“ In der zweiten Förderphase des SFB, die im Juli 2016 begonnen hat, richten die Forschenden ihren Blick verstärkt auf das 20. und 21. Jahrhundert sowie auf transkulturelle Zusammenhänge.

Das gesamte Interveiw ist auf der folgenden Seite zu sehen. Zum Video...

Video "Die Wurzeln des Heldentums" - Prof. von den Hoff und Dr. Kovacs im Interview

"Die Wurzeln des Heldentums" - Interview

September

"Helden, Heroisierungen, Heroismen. Interdisziplinäre Ansätze und neue Ergebnisse" (Morphomata Lectures Cologne)

Prof. Dr. Ralf von den Hoff hielt am 11.07.2016 am Internationalen Kolleg Morphomata im Rahmen der Morphomata Lectures Cologne einen Vortrag zu "Helden, Heroisierungen, Heroismen. Interdisziplinäre Ansätze und neue Ergebnisse".
Der Vortrag behandelt auf der Grundlage der Konzeption des Verbundvorhabens Heroisierungen und Heroismen in der griechisch-römischen Antike. An zwei Fallbeispielen - einem Weihegefäß für Herakles und dem Porträt Alexanders des Großen - wird dargelegt, in welchem Sinne in der griechischen Antike bestimmte Kult- und Bildpraktiken Heroisierungsprozesse konstituierten und wer deren Akteure waren. Dabei stellt sich auch die Frage nach Veralltäglichungen und Entsemantisierungen von Ausdrucksformen des Heroischen.
Der Vortrag wurde vom Kolleg Morphomata aufgezeichnet und ist hier einsehbar.

Vortrag von den Hoff Prof am Internationalen Kolleg Morphomata (Video)

"Helden, Heroisierungen, Heroismen. Interdisziplinäre Ansätze und neue Ergebnisse" (Morphomata Lectures Cologne)

August

Der SFB im Deutschlandfunk

Der Deutschlandfunk berichtete am 28.07.2016 mit einer Reportage über den SFB 948 "Helden - Heroisierungen - Heroismen" und dessen Forschungsarbeit.

Den Beitrag können Sie sich hier anhören.

Der SFB im Deutschlandfunk

August

Neuerscheinung: Achim Aurnhammer / Ulrich Bröckling: "Vom Weihegefäß zur Drohne"

Ein weiterer Band der durch den Sonderforschungsbereich 948 herausgegebenen Reihe "Helden - Heroisierung - Heroismen" ist erschienen: "Vom Weihegefäß zur Drohne. Kulturen des Heroischen und ihre Objekte" von Achim Aurnhammer und Ulrick Bröckling. Zur Übersicht der SFB-Publikationen und zur Verlagswebseite.

Neuerscheinung: Achim Aurnhammer / Ulrich Bröckling: "Vom Weihegefäß zur Drohne"

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Der interne Bereich finden Sie nun auf der Teamplattform des SFB 948. Hinweise zum Login und zur Bedienung der Teamplattform finden Sie in diesem Dokument.