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Nachrichten


Oktober

Les silences du miroir (Bühnenstück und Podiumsdiskussion)

Der Sonderforschungsbereich 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ und das Afrikazentrum ACT der Universität Freiburg laden zu einer besonderen Begegnung von Kunst und Wissenschaft ein. Am 28.10. präsentiert der preisgekrönte senegalesische Künstler und Menschenrechtler Pape Samba Sow „Zoumba“ sein Bühnenstück „Les silences du miroir“, ein poetisches spectacle zur Suche nach Heldinnen und Helden. Im Anschluss an die Aufführung folgt eine Podiumsdiskussion zum Thema „Kunst und Wissenschaft! Wie gestalten wir globale Dialoge?“

Nähere Informationen finden Sie hier

Les silences du miroir (Bühnenstück und Podiumsdiskussion)

September

Neuer Gastwissenschaftler: Martin Clauss (Chemnitz)

Prof. Dr. Martin Clauss gehört dem SFB im September 2021 als Gastwissenschaftler an. Der Mediävist beschäftigt sich am SFB mit dem Forschungsprojekt „Die Schlacht von Mühldorf (1322) als Heroisierungsraum“

Zu Martin Clauss: https://www.tu-chemnitz.de/phil/iesg/professuren/gdma/professur_clauss.php

Neuer Gastwissenschaftler: Martin Clauss (Chemnitz)

Juli

Neuer Gastwissenschaftler: Prof. Dr. Ulrich Pfisterer (München)

Prof. Dr. Ulrich Pfisterer gehört dem SFB im Juli 2021 als Gastwissenschaftler an. Der Kunsthistoriker beschäftigt sich am SFB mit dem Thema „Gescheiterte Helden. Grenzen heroischer Inszenierung in Bildwerken des 15. und 16. Jahrhunderts in Europa"

Zu Ulrich Pfisterer: https://www.kunstgeschichte.uni-muenchen.de/personen/professoren_innen/pfisterer/index.html

Neuer Gastwissenschaftler: Prof. Dr. Ulrich Pfisterer (München)

Juni

International symposium: Ice (St)Ages 2 (28. & 29. July)

For more information click here

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International symposium: Ice (St)Ages 2 (28. & 29. July)

Mai

S3 Workshop I: „Zur maskulinen Dimension des Heroischen: Körper. Hegemonie. Ideal“

Wann: 07.07. - 09.07.
Wo: Online

Anmeldung / Teilnahme:

Bitte senden Sie bis zum 25. Juni 2021 eine E-Mail an: maskulinitaeten@sfb948.uni-freiburg.de
Ansprechpartnerin: Antonia Wind

Die Zugangsdaten zur Online-Veranstaltung erhalten Sierechtzeitig per E-Mail.

Progamm-Flyer als PDF zum downloaden


 

In Heldenfiguren verdichten sich Wertvorstellungen und Deutungsangebote, die für ein Kollektiv als verbindlich postuliert werden und identitätsstiftend wirken sollen. Indem durch Helden veranschaulicht wird, wie ‚man sein sollte‘, erscheinen sie als ein (teils unerreichbares) Ideal. Heroisierungen stützen sich im Regelfall auf die Konstituierung eines Heldenkörpers, der als Grundlage vollführter Heldentaten repräsentiert wird. Dieser Heldenkörper wird meist männlich gedacht und – einer binarisierenden Logik der Geschlechterdifferenz folgend – von einem als weiblich definierten Körper unterschieden. Da die Inszenierung heroisierter Männlichkeit die Naturalisierung von Geschlechterrollen stützt, begünstigt sie die Implementierung von Maskulinität als gesellschaftlichsoziale Norm. Gemeinhin erfährt das Geschlecht heroisierter Figuren nur dann Aufmerksamkeit, wenn eine Abweichung vom Typus des männlichen Helden offensichtlich ist, etwa im Fall der Heldin. Damit bleibt Männlichkeit unsichtbar: Maskulinität wird zu einem normativen Heldenmuster. Im Rahmen des interdisziplinären Workshops wird der meist unreflektierte Konnex von Maskulinität und Heldentum kritisch hinterfragt sowie die normative Wirkung des männlichen Heldentypus auf Männer und Frauen in den Blick genommen:

Wie wird die maskuline Dimension des Heroischen, auch in Abgrenzung zu Weiblichkeit, direkt oder indirekt visualisiert und verbalisiert? (Sektion KÖRPER)
Wie werden die maskulin konnotierten Momente weiblichen Heldentums rezipiert? (Sektion HEGEMONIE)
Wie wird durch Maskulinität das Spannungsfeld zwischen Vorbildhaftigkeit und Inkommensurabilität des Helden verhandelt? (Sektion IDEAL)

Ein interdisziplinärer Workshop des SFB 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ in Kooperation mit dem Historischen Seminar und dem Kunstgeschichtlichen Institut der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, organisiert von Vera Marstaller und Andreas Plackinger.

S3 Workshop I: „Zur maskulinen Dimension des Heroischen: Körper. Hegemonie. Ideal“

Mai

Podcast: 100. Geburtstag Sophie Scholl - Wie Menschen wie sie zu Held*innen werden

TAGESTICKET - DER FRÜH-PODCAST

Sophie Scholl wäre am Sonntag 100 Jahre alt geworden. Sie ist das Gesicht der Weißen Rose, der Widerstandsbewegung gegen das Nazi-Regime. Für viele ist sie deshalb eine Heldin. Auch heutzutage riskieren Menschen ihr Leben im Kampf gegen Gewalt und Unterdrückung. Warum werden manche zu Held*innen und andere nicht. Das erforscht die Islamwissenschaftlerin Elena Fellner und schaut sich dafür Social Media Profile an. Sie sagt: Heldentum ist keine Eigenschaft sondern eine Geschichte, die wir in eine Persönlichkeit projizieren. Und: Was wäre gewesen, wenn Sophie Scholl Instagram gehabt hätte? Das könnt ihr herausfinden im Instagramkanal "ichbinsophiescholl”.

Zum Podcast geht's hier.

Podcast: 100. Geburtstag Sophie Scholl - Wie Menschen wie sie zu Held*innen werden

Mai

International symposium: Ice (St)Ages 1 (19. & 20. May)

19 & 20 May 2021: 8-11am CEST | 4-7pm AEST

Ice (St)Ages 1: An Irretrievable Loss? Moving Environments, fleeting encounters and performative gestures

This series of events will kick off with a comparative discussion on experiencing loss as the assumed core elements of Icy Imaginaries. Starting with travel expeditions to the polar regions in the 19th century and the explorers’ difficulties of moving forward, we go on to explore the mythical dimensions of eternal ice and its early meaning as a figure of existential crisis, reflecting the numerous catastrophes in the context of polar travel. In modern day and age, ice remains a sign of irretrievable loss, but rather than reflecting the tragic disappearance of adventurers, it signals the destruction of entire ecosystems and even mankind itself, as it is communicated and interpreted in scientific reports, Anthropocene Art and performance culture.

In literature, losing oneself in snow and ice means total disorientation and probable death, as it can be seen from 19th-century polar narratives up to Katrin Passig’s 2006 award-winning essay “Sie befinden sich hier” (“You are here”). In the field of science, the major hurdle of the polar expedition “Mosaic” to find a viable floe as a basis for its scientific exploration in 2019/20 lead to a reflection on how much sea ice has already been lost including its threatening effects. In contemporary arts, the experience of ice melt as an ecological disaster became tangible in the installation “Ice Watch” (2018) by Olafur Eliasson and Minik Rosing in front of the Tate Modern in London, which enabled the audience to touch massive ice chunks from a Greenlandic fjord. The melting that had begun in the polar region accelerated far from the Arctic and became a physical experience at the moment of encounter. Existential experiences of estrangement and loss of words in the face of looming disaster were impressively staged and translated into suggestive musical structures in the opera “Violetter Schnee” (“Violet Snow”), which premiered in 2019 in Berlin.

This symposium asks about the causes, but also the strategic use, of Icy Imaginaries in the fields of science, literature, arts and performances. As an agile and ephemeral material, ice not only functions as a topic or metaphor, but increasingly becomes an active agent of scientific and artistic communication about the melting poles. Therefore, we wonder: How can the hidden dynamics of Icy Imaginaries be described in the various disciplines? And in how far is the figure of melting ice used in order to stage the loss of entire ecosystems?

Due to the time difference, the event will take place on Zoom and in English on two early mornings – 8-11am CEST – and evenings – 4-7pm AEST. Its aim is to consolidate a network for mutual projects and publications, at a time of crisis when joint interactions have become as urgent as they are problematic.

You can register online here

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International symposium: Ice (St)Ages 1 (19. & 20. May)

Mai

Aufprall: Lesung und Gespräch mit Heinz Bude, Bettina Munk & Karin Wieland

Am Freitag, den 14. Mai veranstaltet das KWI eine Lesung und Diskussion mit den Autor*innen des Romans „Aufprall“. Das Autorinnen-Künstlerkollektiv BudeMunkWieland, bestehend aus Heinz Bude, Bettina Munk und Karin Wieland, schildern darin die Hausbesetzer*innen-Szene im Westberlin der 80er Jahre. Über ihren Roman, dessen Figuren und die Form dieser kollektiven literarischen Reminiszenz an die achtziger Jahre, diskutiert KWI-Direktorin Julika Griem mit ihnen im Rahmen der internen Workshop-Reihe zu „Literatur und Soziologie“, die vom SFB 948 mitorganisiert wird.

Die Abendveranstaltung ist öffentlich und gratis. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Flyer als PDF herunterladen.

Aufprall: Lesung und Gespräch mit Heinz Bude, Bettina Munk & Karin Wieland

Mai

Interdisziplinärer Studientag: Maske/Maskierung. Überformungen zum Heroischen

Ein interdisziplinärer Studientag des Kunstgeschichtlichen Instituts und des SFB 948 Helden-Heroisierungen-Heroismen der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, organisiert von Andreas Plackinger und Anna Schreurs-Morét

Spiderman, Captain America, Batman oder Catwoman: Comic-Superheldinnen und -helden tragen Masken oder sind wie Superman zumindest kostümiert. Durch die Maskierung des ›gewöhnlichen‹ Körpers werden sie aus der Alltäglichkeit herausgehoben und als Trägerinnen und Träger außergewöhnlicher Fähigkeiten unmittelbar erkennbar. Die Dialektik von Verbergen und Offenbaren, die Claude Lévi-Strauss für Stammesmasken im Ritualkontext beschreibt, lässt sich hier ebenso greifen wie die von Roger Caillois für die sogenannten primitiven Gesellschaften konstatierte Funktion der Maske als Medium der Verwandlung und der Ausstellung von Macht. Der lateinische Ausdruck für Maske, persona, ist bekanntermaßen doppeldeutig, da er auch die juristisch oder sozial definierte ›Person‹ bezeichnet. Die Maske, als Begriff und Objekt verweist letztlich immer auf das Ausfüllen einer Rolle, auf Fiktion und Performanz.

Das Thema Maske/Maskierung – Grimms Wörterbuch definierte ›Maske‹ als »die gesamte Tracht, in welche man sich verkleidet« – ist nicht nur angesichts der unstrittigen Bedeutung von öffentlichen Images hochaktuell: Durch die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung in Pandemie-Zeiten ist der Begriff ›Maske‹ in unserem Alltag präsenter denn je. In dieser Weise bekommt der ursprünglich für Mai 2020 geplante und Pandemie-bedingt nun im Online-Format stattfindende Studientag seine ganz eigene Aktualität.

Ziel unseres interdisziplinären Studientages ist es, die vielfältigen Aspekte des Konzepts Maske/Maskierung mit Blick auf die Produktion und Rezeption von Heldinnen und Helden zu reflektieren. Uns interessiert, wo, in welcher Weise, zu welchem Zweck und mit welchem Effekt heroisierendes Potential mittels Maskierung postuliert und anschaulich gemacht wird.

Die Teilnahme am interdisziplinären Studientag ist per Videokonferenz möglich. Bitte melden Sie sich dazu bis spätestens 26.04.2021 unter folgender E-mail Adresse an:

Studientag.Maske-Maskierung@kunstgeschichte.uni-freiburg.de

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Interdisziplinärer Studientag: Maske/Maskierung. Überformungen zum Heroischen

März

Ausgabe 8.2 (2020) des E-Journal ist erschienen

Ein freies Heft des E-Journals helden. heroes. héros. des SFB 948 ist erschienen. Die akuelle Ausgabe 8.2. (2020) kann hier eingesehen werden.

Ausgabe 8.2 (2020) des E-Journal ist erschienen

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Der interne Bereich finden Sie nun auf der Teamplattform des SFB 948. Hinweise zum Login und zur Bedienung der Teamplattform finden Sie in diesem Dokument.