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Nachrichten


Juni

Neuer Gastwissenschaftler: Berny Sèbe (Birmingham)

Ab dem 30.6. bis 31.7. ist Berny Sèbe (Geschichte, Birmingham) am SFB 948 als Gastwissenschaftler tätig. Er kooperiert mit dem Teilprojekt S1 und forscht zum Projekt „Rethinking Imperial Heroism in Post-Colonial Times: The Lives and Afterlives of ‘Great Figures’ of Western Colonialism“.

Webseite & Kontakt: https://www.birmingham.ac.uk/staff/profiles/languages/sebe-berny.aspx

Neuer Gastwissenschaftler: Berny Sèbe (Birmingham)

Juni

Neuerscheinung Martin Kovacs: Vom Herrscher zum Heros

Martin Kovacs: Vom Herrscher zum Heros. Die Bildnisse Alexanders des Großen und die Imitatio Alexandri

Das Buch geht auf die Habilitation des Autors zurück, die er wesentlich im Teilprojekt B1 erarbeitet hat 

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Die Antike kannte nicht nur ein Bild oder nur eine Idee von der Gestalt Alexanders des Großen. Im Gegenteil: Kaum eine andere historische Figur der Antike erwies sich bereits für die Zeitgenossen als so divergent, umstritten und buchstäblich vielgestaltig. Diese Vielgestaltigkeit sucht die Monographie durch eine kritische Vorlage der Darstellungen Alexanders des Großen zu erfassen, die trümmerhafte Überlieferung neu zu ordnen und für die kulturgeschichtliche Analyse nutzbar zu machen. 

Neuerscheinung Martin Kovacs: Vom Herrscher zum Heros

Juni

Neuerscheinung Isabell Oberle: Von der Handlung zur Haltung

Isabell Oberle: Von der Handlung zur Haltung. Heroischer Attentismus im westeuropäischen Drama der Kriegs- und Zwischenkriegszeit (1914–1934). 

Das Buch geht auf die Dissertation der Autorin zurück, die sie im Teilprojekt D6 erarbeitet hat. 

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Unter dem Eindruck des Ersten Weltkriegs hatte das Warten das Kämpfen im emphatischen Sinn abgelöst, war sowohl im Feld als auch in der Heimat zu einer generationellen Erfahrung geworden und in einen Heroismus des Ausharrens, Durchhaltens und Ertragens überführt worden. Der Akzent verschiebt sich weg von einer äußerlichen Tat; das Heroische wird interiorisiert und als Haltung inthronisiert. Dieser neuen Heroik als Leitdevise im Krieg, ihrer kritischen Betrachtung im Nachkrieg sowie ihrer Umfunktionalisierung zu einer Strategie der Gegenwartsbewältigung in den 1920er-Jahren ist diese Studie gewidmet. Am Beispiel des westeuropäischen Theaters der Kriegs- und Zwischenkriegszeit wird untersucht, wie sie ästhetisch vermittelt, reflektiert und bewertet wurde.

Neuerscheinung Isabell Oberle: Von der Handlung zur Haltung

Juni

Neues Mitglied in der Jungen Akademie: Dr. Anne Hemkendreis

 

Dr. Anne Hemkendreis (S4, Kunstgeschichte) wurde in die Junge Akademie (Leopoldina) aufgenommen. Herzlichen Glückwunsch!

https://www.diejungeakademie.de/presse/pressemitteilungen/details/article/pressemitteilung-raum-fuer-innovative-ideen-und-interdisziplinaeren-diskurs-zehn-neue-mitglieder-in/

Neues Mitglied in der Jungen Akademie: Dr. Anne Hemkendreis

Juni

Neuerscheinung Dennis Pulina: Kaiser Maximilian I. als Held im lateinischen Epos

Dennis Pulina: Kaiser Maximilian I. als Held im lateinischen Epos. Ein Beitrag zur Methodik epischer Heroisierungen und zur Aktualisierung antiker Heldennarrative

Das Buch geht auf die Dissertation des Autors zurück, die er im Teilprojekt D3 erarbeitet hat.

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Im 15. Jahrhundert war das lateinische Epos an italienischen Fürstenhöfen zu einem bedeutenden, in der Forschung jedoch bislang wenig erschlossenen Mittel der Herrschaftsinszenierung avanciert. Nördlich der Alpen wurde in weiterer Folge erstmals Kaiser Maximilian I. Gegenstand von breit angelegten epischen Darstellungen. Die Arbeit untersucht die Strategien und Wirkweisen dieser Heroisierungen. Sie zeigt auf, wie Maximilians episches Heldentum einerseits antiken Idealen entsprach und von einer langen Gattungstradition geprägt war, andererseits an seine Person sowie an zeitspezifische Erfordernisse angepasst wurde.

Neuerscheinung Dennis Pulina: Kaiser Maximilian I. als Held im lateinischen Epos

Mai

Neuer Gastwissenschaftler: Parviz Mullojanov (Islamwissenschaft)

Vom 20.5. bis 20.9. ist Parviz Mullojanov (Islamwissenschaft) als Gastwissenschaftler Teil des SFB948. Er forscht zum Projekt „Heroes and Demons in post-Soviet Tajikistan” und kooperiert dabei insbesondere mit Teilprojekt S1.

Kontakt: 

Neuer Gastwissenschaftler: Parviz Mullojanov (Islamwissenschaft)

Mai

Neuer Gastwissenschaftler: Jörg Arnold (Nottingham)

Vom 16.5. bis 10.6. gehört Jörg Arnold (Geschichte, Nottingham) dem SFB 948 als Gastwissenschaftler an. Am SFB forscht er zum Projekt „Die Unvollendeten“ und gehört zum Teilprojekt S3.

Webseite & Kontakt: https://www.nottingham.ac.uk/humanities/departments/history/people/joerg.arnold

Neuer Gastwissenschaftler: Jörg Arnold (Nottingham)

Mai

Neuerscheinung | Eva Ferro "Ein Fest für den Heiligen"

von Eva Ferro: Ein Fest für den Heiligen, Helden - Heroisierungen - Heroismen, Bd. 17


Im Mittelalter war Heiligenverehrung zentraler Bestandteil des religiösen Lebens. Entsprechend hat die Forschung vermehrt Heiligenviten und narrative Quellen des Heiligenkultes untersucht, dabei aber häufig die liturgische Realität dieser Kulte vergessen. In der vorliegenden Monographie hingegen werden bewusst die liturgische Verehrung von Heiligen - die ‚Hagiopraxis’ - sowie ihre Quellen und Medien in den Vordergrund gestellt. Die Autorin geht dabei von der Voraussetzung aus, dass Heilige im Mittelalter nicht nur in narrativen und schriftlichen Quellen, sondern vor allem in der liturgischen Aufführungspraxis, ihren Texten und Trägern (den liturgischen Handschriften) konstruiert und propagiert wurden. Es waren vor allem solche liturgisch kreierte Figuren, die als Fürbitter und Zuhörer, als Modell und Beschützer, quasi als wahre ‚christliche Helden‘ vom mittelalterlichen Publikum wahrgenommen wurden. Diese innovative Sichtweise wird im vorliegenden Band an einem ausgewählten Heiligenkult expliziert, nämlich am dem des heiligen Zeno, des Patrons der oberitalienischen Stadt Verona.

Mehr dazu lesen Sie hier...

Neuerscheinung | Eva Ferro "Ein Fest für den Heiligen"

April

Diskussionsrunde zum Heroischen in der Ukraine-Krise

Der DFG-Sonderforschungsbereich (SFB) 948 der Universität Freiburg beschäftigt sich seit 2012 mit historischen und aktuellen Erscheinungsformen von Heldentum. An dem Gedankenaustausch nehmen Prof. Dr. Ulrich Bröckling (Soziologie), Dr. Olmo Gölz (Islamwissenschaft), Prof. Dr. Dietmar Neutatz (Osteuropäische Geschichte) und Prof. Dr. Nicola Spakowski (Sinologie) teil. Prof. Dr. Ralf von den Hoff (Klassische Archäologie, Sprecher SFB 948) moderiert. Die Teilnehmenden werden ausgehend von kurzen Impulsbeiträgen aktuelle Konjunkturen des Heroischen in der Ukraine, in Russland sowie globale Reaktionen darauf besprechen, historisch einordnen, die aufgerufenen Vorstellungen von „Kriegsheldentum“ vor dem Hintergrund der Forschung des SFB 948 erschließen und auch mit dem Publikum diskutieren.

Nähere Informationen finden Sie hier

Diskussionsrunde zum Heroischen in der Ukraine-Krise

März

Beitrag mit Ulrich Broeckling und Nicola Spakowsk im DLF

Nicola Spakowski und Ulrich Bröckling zu Personalisierung und Politik am Beispiel Xi Jingping und zur Tagung „‚Starke Männer‘ – Figuren disruptiver Politik in transnationaler Perspektive“ (Deutschlandfunk).

https://www.deutschlandfunk.de/xi-jinping-personalisierung-von-politik-in-einem-autoritaeren-system-dlf-dcdd2266-100.html

Beitrag mit Ulrich Broeckling und Nicola Spakowsk im DLF

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