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Nachrichten


März

SFB 948 begrüßt GastwissenschaftlerInnen im Sommersemster 2018

SFB 948 begrüßt GastwissenschaftlerInnen im Sommersemster 2018

  • Jun.-Prof. Simon Wendt
    für Amerikanistik, Frankfurt
    Projekt: „Transatlantic Perspectives on Everyday Heroism in 20th-Century America“
    April bis Juli 2018
    wendt@em.uni-frankfurt.de

  • Zhou, Haiyan
    Associate Professor, School of School of Journalism and Communication, Nanjing
    Projekt: “The Power of Discourse. Xigou as a Labor Hero Village”
    April bis Juli 2018

 

Die weitere Kontaktdaten der GastwissenschaftlerInnen finden Sie auf der internen Teamplattform. Hilfe beim Login finden Sie hier.

SFB 948 begrüßt GastwissenschaftlerInnen im Sommersemster 2018

Februar

FAZ berichtet über Teilprojekt D14

 

Die FAZ berichtete am 21.02.2018 über den vom Teilprojekt D14 organsierten Workshop "Martyrdom in the Modern Islamic World" unter der Überschrift "Schiitischer als die Schiiten. Tödliche Nachfolge und konfessionsstrategische Instrumentalisierung: Eine Freiburger Tagung zum Martyrium"​.

FAZ berichtet über Teilprojekt D14

Februar

SFB 948 begrüßt IGK Stipendiatinnen

Der SFB 948 begrüßt die Stipendiatinnen des IGK:

  • Özlem Sarica (Anglistik, Universität Freiburg)
    Februar bis April 2018
    Projekt: "From Victim to Hero? Reconfiguration of the Female Detective on British Television"

  • Verena Gold (Germanistik, Universität Regensburg)
    April bis September 2017 und März 2018
    Projekt: „Die ausgeschlossene Figur: Adaption, Entwertung und Außerkraftsetzung des Heroischen im Infamen. Abwertungs- und Ausschlussprozesse in der Literatur der Siebzigerjahre“

  • Eleonora Sereni (Anglistik, Universität Freiburg)
    April bis Juni 2018
    Projekt: „Female Superheroes in Films and TV Series of the Comic Book ‚Modern Age’”

 

Die Kontaktdaten der Stipendiatinnen finden Sie auf der internen Teamplattform. Hilfe beim Login finden Sie hier.

 

SFB 948 begrüßt IGK Stipendiatinnen

Februar

Der SFB in der Samstags-Uni

Der SFB 948 beteiligt sich im Sommersemester 2018 an der Samstags-Uni des Studium generale. Weitere Informationen finden Sie hier.

Der SFB in der Samstags-Uni

Februar

Als Mensch gefallen, als Held geboren

Der Iran-Irak-Krieg und die Reformbewegungen Ägyptens

Als Heldin oder Held wird man nicht geboren – man wird dazu gemacht. Bilder von Helden werden konstruiert und geschaffen, um einen bestimmten Zweck zu erfüllen; etwa wenn eine Regierung Männer davon überzeugen will, in den Krieg zu ziehen und womöglich ihr Leben an der Front zu lassen. Der Islamwissenschaftler Dr. Olmo Gölz hat sich einem Fallbeispiel gewidmet: Unter dem Dach des Sonderforschungsbereichs „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ der Universität Freiburg beschäftigt er sich mit der Dynamik des Heroischen im Iran-Irak-Krieg, dem Ersten Golfkrieg in den 1980er Jahren. Gölz will die heroischen Diskurse im Kriegsgeschehen ermitteln und dabei aufzeigen, welche Rolle das Heroische bei der Mobilisierung der Bevölkerung gespielt hat.

 

 

Die Islamwissenschaftler Prof. Dr. Johanna Pink und Olmo Gölz haben den Sonderforschungsbereich in der aktuellen Phase mit ihrem Projekt "Heroisierungsstrategien in Konflikten des Nahen Ostens seit den 1970er Jahren" um die Perspektive auf Heldensemantiken sowie –figuren in der arabisch-muslimischen Welt erweitert. Beide Forschungsvorhaben legen den Grundstein einer spezifischen Heuristik, die eine kulturübergreifende Analyse mit dem Nahen Osten und seinen Heldenfiguren beinhaltet.

 

Die einzelne Beiträge finden Sie ebenfalls auf dem Videoportal der Universität Freiburg.

Als Mensch gefallen, als Held geboren

Dezember

Bloß keine Helden? Prof. Dr. Ulrich Bröckling im Gespräch mit WDR 3

Prof. Dr. Bröckling sprach am 1. Dezember 2017 mit WDR 3 Kultur am Mittag über Helden im "postheroischen Zeitalter". Das Interview können Sie auf der WDR-Homepage nachhören.

Bloß keine Helden? Prof. Dr. Ulrich Bröckling im Gespräch mit WDR 3

November

Neuerscheinung: Christina Posselt-Kuhli: „Kunstheld versus Kriegsheld?“

Ein weiterer Band der durch den Sonderforschungsbereich 948 herausgegebenen Reihe "Helden - Heroisierung - Heroismen" ist erschienen: „Kunstheld versus Kriegsheld? Heroisierung durch Kunst im Kontext von Krieg und Frieden in der Frühen Neuzeit“ von Christina Posselt-Kuhli.

Zur Übersicht der SFB-Publikationen und zur Verlagswebseite.

Neuerscheinung: Christina Posselt-Kuhli: „Kunstheld versus Kriegsheld?“

November

Tagung "Heroism and the Heroic in American History"

Tagung "Heroism and the Heroic in American History"

Ludovic Bertron (USA), CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Superman_artwork?uselang=de#/media/File:Super_Man_(3321014936).jpg

 

Annual Conference of the Historians in the German Association for American Studies

 

February 9-11, 2018
Akademie für Politische Bildung, Tutzing

Conference organizers:
Dr. Michael Mayer (Akademie für Politische Bildung, Tutzing)
Michael Butter (University of Tübingen)
Simon Wendt (Goethe University of Frankfurt)

The conference aims to critically reconsider the history of heroism in the United States from the American Revolution to the present, taking seriously the constructed nature of heroism and the myriad functions its serves in U.S. society. Heroes do not simply exist; they are created through practices of representation, and especially narration. Without a story, there is no hero. Nevertheless, the effects of heroism are real and palpable. As a social and cultural construct, it serves important functions in human societies. Heroes and heroines embody the norms, values, and beliefs of social groups. They also serve as role models whose behavior people seek to emulate. As symbols of dominant norms and identities, they become sources of authority and are frequently used to legitimize social, cultural, and racial hierarchies. Heroism thus tends to be a stabilizing force in society, but it is constantly debated, reevaluated, and revised. Consequently, it is also historically contingent.

While historians have devoted thousands of pages to heroism, only few studies do justice to the topic’s complexities. Too often, scholars still imply that heroism is “real,” ignoring the fact that heroes are the product of intricate heroization processes that elevate real or imagined people to heroic status through reoccurring iterations about what is believed to be heroic at a certain point in time. Since this communication process is primarily a media discourse, studying heroism requires a thorough analysis of heroic narratives and representations of heroism in various forms of media. However, historians also need to take into account the multitude of actors that are involved in this process, as well as their motivations to construct some people as heroic while ignoring others.

The conference will shed fresh light on the various ways in which heroism has been constructed, while also probing its social, cultural, and political functions in U.S. history. Speakers will critically examine the existing scholarship on American heroism, before presenting case studies that might offer new trajectories for future research. In their papers, they will answer questions as to how, in which contexts, and for which groups processes of heroization legitimized or delegitimized social, cultural, and political norms and values; how they created, affirmed, or challenged social hierarchies and collective identities; and how they differed from or were similar to other forms of perceived extraordinariness.

Tagung "Heroism and the Heroic in American History"

Oktober

KINO-REVOLUTION: Helden, Feinde und Satire im frühen sowjetischen Film

Im Rahmen der Russischen Kulturtage 2017

Spurensuche: 100 Jahre Russische Revolution

Vor 100 Jahren, im Oktober 1917, begann mit dem Sturm auf das Winterpalais in St. Petersburg die Russische Revolution. Das Kino nahm sich des Themas »Revolution« rasch an und zeigte allzu gern, wie der reformunfähige Zarenstaat seit der Revolte von 1905 und der Februarrevolution 1917 erodierte. Aber das Sowjetische Kino ist immer auch ein Kino der Utopie gewesen, das die Konstruktion eines anderen Lebens und des Neuen Menschen zeigte, vorzugsweise in Komödien. Doch wenn es ein Kino gibt, das weniger die Realität als das Imaginäre eines Landes zeigte, dann ist es das sowjetische gewesen.

Die Filmreihe demonstriert die künstlerische Innovationskraft, Suggestivität und internationale Ausstrahlung des frühen sowjetischen Films. Einführende Vorträge durch Historiker/innen und Filmfachleute, verbunden mit Diskussionen, werden die künstlerische Bedeutung der Werke erläutern, daneben aber auch die Filme in die politischen Kontexte ihrer jeweiligen Entstehungszeit einordnen. Vier Stummfilme des Programms werden mit Live-Musik präsentiert. Gezeigt werden seltene 35 mm-Archiv-Kopien sowie aktuelle digitale Restaurierungen aus dem Österreichischen Filmmuseum (Wien), der Deutschen Kinemathek (Berlin), dem Filmmuseum München, der Kinemathek Hamburg und dem Bundesarchiv Filmarchiv Berlin.

Mit Begleitausstellung: »IMMER VORAN!« Filmplakate der russischen Avantgarde 28.10.-23.11.2017, 27.10. 18:00 Uhr: Vernissage mit Empfang und Eröffnung des Filmprogramms.

Das Programm der Filmreihe finden Sie hier.
 

KINO-REVOLUTION: Helden, Feinde und Satire im frühen sowjetischen Film

Oktober

"Dichter und Helden" von Ann-Christin Bolay erschienen

Die Monographie "Dichter und Helden. Heroisierungsstrategien in der Biographik des George-Kreises" von Dr. Ann-Christin Bolay, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt B8 der 1. Förderphase, ist im Ergon Verlag erschienen.

In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts erschienen im Kreis um den Dichter Stefan George monographische Darstellungen historischer Herrscher wie Cäsar und Napoleon oder Geistesgrößen wie Shakespeare, Goethe und Nietzsche. Die ausgewählten Figuren wurden als Heroen inszeniert und programmatisch in eine Heldengenealogie eingereiht, die auf George zuführte. In seiner Auffassung vom Heldentum lehnte sich der Kreis zum einen an vorgängige Theorien des Heroischen, zum anderen an Georges heterogene Heldentypen und ein in der Maximin-Vorrede entwickeltes Modell einer heroischen Trias an, das dem Heldenvermittler eine zentrale Rolle zuwies. Charakteristisch für das Konzept, wie es zusätzlich von Friedrich Gundolf und Friedrich Wolters in den Jahrbüchern für die geistige Bewegung theoretisch entwickelt wurde, war die Idee eines heroischen ‚Urtypus‘, der von verschiedenen Personen verkörpert werden konnte. Friedrich Gundolf, Ernst Bertram und Berthold Vallentin propagierten in den von ihnen verfassten Biographien eine gemeinsame heroische Haltung, die auf die soziale Struktur des Kreises als Verehrergemeinde wirken sollte. Der Band vergleicht erstmals anhand von fünf Fallstudien die narratologische Gestalt der Kreis- Biographik in Abgrenzung etwa zur zeitgleichen ‚Historischen Belletristik‘ und legt das Heldenkonzept des George-Kreises in seiner intertextuellen wie intermedialen Perspektive offen.

"Dichter und Helden" von Ann-Christin Bolay erschienen

Anmeldung
Der interne Bereich finden Sie nun auf der Teamplattform des SFB 948. Hinweise zum Login und zur Bedienung der Teamplattform finden Sie in diesem Dokument.