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helden. heroes. héros. 1.1 (2013)

Herausforderung Helden


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Die erste Ausgabe des vom SFB 948 herausgegebenen E-Journals widmet sich dem Themenkomplex „Herausforderung Helden“. Neben der Frage, welchen Herausforderungen sich heroische Figuren in den medialen Entwürfen ihres realen oder imaginierten Heldentums selbst stellen müssen (Motive der Heldentat, der Bewährung, des Opfers, der Krisenbewältigung, der Rettung etc.), soll vor allem auch erforscht werden, inwiefern sie als per se agonale, liminale und transgressive Figuren eine Herausforderung für kulturelle Ordnungen darstellen können. Helden und Heldinnen werden als charismatische Figuren zwar oft bewundert und kultisch verehrt, jedoch tragen sie durch ihre herausfordernde Exzeptionalität immer auch ein erhebliches Konfliktpotential in sich, das nicht selten zu Neid, Hass, Ausgrenzung und Verfolgung führt. Vor diesem Hintergrund ist die Verehrung und Verdammung heroischer Figuren sowie die Zuschreibung ihres Status als Täter und Opfer oftmals nur eine Frage der Perspektive.
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"Das Heroische. — Das Heroische besteht darin, dass man Großes tut (oder etwas in großer Weise nicht tut), ohne sich im Wettkampfe mit anderen, vor anderen zu fühlen. Der Heros trägt die Einöde und den heiligen unbetretbaren Grenzbezirk immer mit sich, wohin er auch gehe."
Friedrich Nietzsche (Menschliches, Allzumenschliches II, Aphorismus 337)