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Dr. Martin Kovacs


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Kontakt
Institut für Archäologische Wissenschaften,
Abt. Klassische Archäologie
Rektoratsgebäude, Fahnenbergplatz
Raum 04018
79085 Freiburg
Tel.: 0761 203 3108
 
 

Wissenschaftlicher Lebenslauf

  • 2000–2006 Studium der Klassischen Archäologie, Alten Geschichte und Christlichen Archäologie und Byzantinischen Kunstgeschichte in Göttingen, Köln und erneut Göttingen (Abschluss: Magister Artium).
  • 2007–2011 Arbeit an der Dissertation „Kaiser, Senatoren und Gelehrte – Untersuchungen zum spätantiken männlichen Privatporträt“ (Disputatio: 4. Februar 2011)
  • 2011/12 Reisestipendium des Deutschen Archäologischen Instituts
  • seit September 2012 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Sonderforschungsbereich 948 "Helden – Heroisierungen – Heroismen" an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg (Teilprojekt B1)

 
 

SFB-Projekt

Die Bildnisse Alexanders des Großen stellen in der archäologischen Forschung noch immer eine Herausforderung dar. Umstritten sind nicht nur grundsätzliche Fragen der Benennung, Datierung und Klassifizierung, sondern auch Fragen nach dem semantischen Gehalt des Alexanderporträts vom 4. bis zum 1. Jh. v. Chr., die wesentliche Kernprobleme des SFB 948 berühren. In einer diachronen Untersuchung, bestehend aus einer archäologischen und kulturgeschichtlichen Analyse, welche die zahlreichen Bildnisse als Abbilder des großen Makedonenkönigs in ihrem chronologischen Verlauf sichern und Hinweise auf den ‚heroischen Code‘ der Alexanderstilisierung liefern sollen, werden deren unterschiedliche Adaptionen, Veränderungen sowie Konjunkturen im Zentrum des Interesses stehen.

Für diese Analyse soll auch eine Untersuchung zur imitatio Alexandri im hellenistischen und römischen Porträt (3. Jh. v. Chr. bis 4. Jh. n. Chr.) durchgeführt werden. Neben der ikonographischen und hermeneutischen Klärung dieses Phänomens, das sich auf alle Facetten der Bildnisrepräsentation beziehen soll, wie die Zitierung einzelner charakteristischer ikonographischer Formeln (z. B. der typischen anastolé) oder Evozierung von besonderer, ‚alexanderhafter‘ Dynamik durch spezifischische Statuen- bzw. Körpertypen, steht auch die Frage der kulturgeschichtlichen Bedeutung der Person Alexanders für den Hellenismus und die Kaiserzeit im Fokus des Interesses. Welche Inhalte konnten durch eine alexanderhafte Stilisierung konkret vermittelt werden und welche Aussagen waren durch diese Adaption wiederum mit Alexander selbst als lange verehrter und zugleich umstrittener Gestalt verbunden?

Anmeldung
Der interne Bereich finden Sie nun auf der Teamplattform des SFB 948. Hinweise zum Login und zur Bedienung der Teamplattform finden Sie in diesem Dokument.