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Teilprojekt H


Synthesen: Online-Kompendium und Handbuch »Helden – Heroisierungen – Heroismen«


Prof. Dr. Ronald G. Asch

Prof. Dr. Achim Aurnhammer
Prof. Dr. Anna Schreurs-Morét
Georg Feitscher
Jens Schneider
Laura Soldo


Das Teilprojekt führt die im SFB 948 erarbeiteten Ergebnisse aus den einzelnen Teilprojekten und Förderphasen zusammen. Unter Mitarbeit aller am SFB Beteiligten entsteht zunächst ein Online-Kompendium mit eher kleinteiligen und vergleichsweise knappen lexikalischen Einträgen. In einem späteren Schritt wird ein Handbuch zum Thema »Helden – Heroisierungen – Heroismen« erarbeitet, das Synthesen der Forschungsergebnisse in Form ausführlicher Essays bietet. Online-Kompendium und Handbuch werden grundlegende Informationen und Analysen zur sozialen Bedeutung, Semantik und Medialität des Heroischen zwischen Antike und 21. Jahrhundert bereitstellen. Sie sollen einen fächerübergreifenden Beitrag zu der Frage leisten, welche Bedeutung heroische Figuren für eine Gesellschaft haben und inwieweit ein heroischer Habitus das Selbstverständnis spezifischer Gruppen, Gemeinschaften oder gar ganzer Gesellschaften prägt. Das Teilprojekt wirkt entscheidend daran mit, die Sichtbarkeit der im SFB 948 entfalteten Forschungsaktivitäten zu verstärken und deren Nachhaltigkeit zu gewährleisten.

Die lexikalischen Einträge des Online-Kompendiums werden Einzelphänomene des Heroischen aus der laufenden Verbundforschung konzise darstellen, sei es zu Heroisierungen (wie Heldentat, Charismatisierung, Deheroisierung), zu Helden-Typen und deren Qualitäten (wie Kriegsheld, Alltagsheld, Nationalheld, militärischer Held) oder zu Heroismen (wie imitatio heroica, Verehrergemeinden, Nachahmungsformen). Die Essays des später erscheinenden Handbuchs basieren auf den lexikalischen Einträgen, vertiefen sie aber insofern, als sie quellen- oder forschungsgestützte Fallstudien vornehmen oder Forschungsdesiderate markieren und einen größeren diskursiven Rahmen über Erfahrungsräume und Epochen bieten.

Die vom Teilprojekt konzipierten und koordinierten Produktions- und Publikationsprozesse stehen ganz im Zeichen der Digital Humanities. Sowohl die lexikalischen Einträge als auch die Essays mit diskursiven Synthesen werden in der Regel von mehreren Autor(inn)en aus unterschiedlichen Fächern (mehrheitlich aus dem SFB) erarbeitet. Dazu stehen kollaborative Werkzeuge zur Verfügung, welche neben dem gemeinsamen Verfassen der Texte auch deren Diskussion, Kommentierungen und Versionierung ermöglichen. Zudem ist für die Publikation ein jeweils adäquates Format vorgesehen: Die lexikalischen Einträge erscheinen auf einer Online-Plattform, die von den Forschern des SFB 948 sukzessive ergänzt wird und daher als work in progress den fortschreitenden Erkenntnisprozess im SFB transparent macht. Die diskursiven Synthesen erscheinen hingegen in einer hybriden Form, welche die Essays nicht nur elektronisch verfügbar macht, sondern parallel dazu eine Print-Edition umfasst, die eine komfortable Lektüre dieser längeren Texte erlaubt.

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