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Nachrichten


Dezember

Bloß keine Helden? Prof. Dr. Ulrich Bröckling im Gespräch mit WDR 3

Prof. Dr. Bröckling sprach am 1. Dezember 2017 mit WDR 3 Kultur am Mittag über Helden im "postheroischen Zeitalter". Das Interview können Sie auf der WDR-Homepage nachhören.

Bloß keine Helden? Prof. Dr. Ulrich Bröckling im Gespräch mit WDR 3

November

Neuerscheinung: Christina Posselt-Kuhli: „Kunstheld versus Kriegsheld?“

Ein weiterer Band der durch den Sonderforschungsbereich 948 herausgegebenen Reihe "Helden - Heroisierung - Heroismen" ist erschienen: „Kunstheld versus Kriegsheld? Heroisierung durch Kunst im Kontext von Krieg und Frieden in der Frühen Neuzeit“ von Christina Posselt-Kuhli.

Zur Übersicht der SFB-Publikationen und zur Verlagswebseite.

Neuerscheinung: Christina Posselt-Kuhli: „Kunstheld versus Kriegsheld?“

November

Tagung "Heroism and the Heroic in American History"

Tagung "Heroism and the Heroic in American History"

Ludovic Bertron (USA), CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Superman_artwork?uselang=de#/media/File:Super_Man_(3321014936).jpg

 

Annual Conference of the Historians in the German Association for American Studies

 

February 9-11, 2018
Akademie für Politische Bildung, Tutzing

Conference organizers:
Dr. Michael Mayer (Akademie für Politische Bildung, Tutzing)
Michael Butter (University of Tübingen)
Simon Wendt (Goethe University of Frankfurt)

The conference aims to critically reconsider the history of heroism in the United States from the American Revolution to the present, taking seriously the constructed nature of heroism and the myriad functions its serves in U.S. society. Heroes do not simply exist; they are created through practices of representation, and especially narration. Without a story, there is no hero. Nevertheless, the effects of heroism are real and palpable. As a social and cultural construct, it serves important functions in human societies. Heroes and heroines embody the norms, values, and beliefs of social groups. They also serve as role models whose behavior people seek to emulate. As symbols of dominant norms and identities, they become sources of authority and are frequently used to legitimize social, cultural, and racial hierarchies. Heroism thus tends to be a stabilizing force in society, but it is constantly debated, reevaluated, and revised. Consequently, it is also historically contingent.

While historians have devoted thousands of pages to heroism, only few studies do justice to the topic’s complexities. Too often, scholars still imply that heroism is “real,” ignoring the fact that heroes are the product of intricate heroization processes that elevate real or imagined people to heroic status through reoccurring iterations about what is believed to be heroic at a certain point in time. Since this communication process is primarily a media discourse, studying heroism requires a thorough analysis of heroic narratives and representations of heroism in various forms of media. However, historians also need to take into account the multitude of actors that are involved in this process, as well as their motivations to construct some people as heroic while ignoring others.

The conference will shed fresh light on the various ways in which heroism has been constructed, while also probing its social, cultural, and political functions in U.S. history. Speakers will critically examine the existing scholarship on American heroism, before presenting case studies that might offer new trajectories for future research. In their papers, they will answer questions as to how, in which contexts, and for which groups processes of heroization legitimized or delegitimized social, cultural, and political norms and values; how they created, affirmed, or challenged social hierarchies and collective identities; and how they differed from or were similar to other forms of perceived extraordinariness.

Tagung "Heroism and the Heroic in American History"

Oktober

KINO-REVOLUTION: Helden, Feinde und Satire im frühen sowjetischen Film

Im Rahmen der Russischen Kulturtage 2017

Spurensuche: 100 Jahre Russische Revolution

Vor 100 Jahren, im Oktober 1917, begann mit dem Sturm auf das Winterpalais in St. Petersburg die Russische Revolution. Das Kino nahm sich des Themas »Revolution« rasch an und zeigte allzu gern, wie der reformunfähige Zarenstaat seit der Revolte von 1905 und der Februarrevolution 1917 erodierte. Aber das Sowjetische Kino ist immer auch ein Kino der Utopie gewesen, das die Konstruktion eines anderen Lebens und des Neuen Menschen zeigte, vorzugsweise in Komödien. Doch wenn es ein Kino gibt, das weniger die Realität als das Imaginäre eines Landes zeigte, dann ist es das sowjetische gewesen.

Die Filmreihe demonstriert die künstlerische Innovationskraft, Suggestivität und internationale Ausstrahlung des frühen sowjetischen Films. Einführende Vorträge durch Historiker/innen und Filmfachleute, verbunden mit Diskussionen, werden die künstlerische Bedeutung der Werke erläutern, daneben aber auch die Filme in die politischen Kontexte ihrer jeweiligen Entstehungszeit einordnen. Vier Stummfilme des Programms werden mit Live-Musik präsentiert. Gezeigt werden seltene 35 mm-Archiv-Kopien sowie aktuelle digitale Restaurierungen aus dem Österreichischen Filmmuseum (Wien), der Deutschen Kinemathek (Berlin), dem Filmmuseum München, der Kinemathek Hamburg und dem Bundesarchiv Filmarchiv Berlin.

Mit Begleitausstellung: »IMMER VORAN!« Filmplakate der russischen Avantgarde 28.10.-23.11.2017, 27.10. 18:00 Uhr: Vernissage mit Empfang und Eröffnung des Filmprogramms.

Das Programm der Filmreihe finden Sie hier.
 

KINO-REVOLUTION: Helden, Feinde und Satire im frühen sowjetischen Film

Oktober

"Dichter und Helden" von Ann-Christin Bolay erschienen

Die Monographie "Dichter und Helden. Heroisierungsstrategien in der Biographik des George-Kreises" von Dr. Ann-Christin Bolay, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Teilprojekt B8 der 1. Förderphase, ist im Ergon Verlag erschienen.

In den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts erschienen im Kreis um den Dichter Stefan George monographische Darstellungen historischer Herrscher wie Cäsar und Napoleon oder Geistesgrößen wie Shakespeare, Goethe und Nietzsche. Die ausgewählten Figuren wurden als Heroen inszeniert und programmatisch in eine Heldengenealogie eingereiht, die auf George zuführte. In seiner Auffassung vom Heldentum lehnte sich der Kreis zum einen an vorgängige Theorien des Heroischen, zum anderen an Georges heterogene Heldentypen und ein in der Maximin-Vorrede entwickeltes Modell einer heroischen Trias an, das dem Heldenvermittler eine zentrale Rolle zuwies. Charakteristisch für das Konzept, wie es zusätzlich von Friedrich Gundolf und Friedrich Wolters in den Jahrbüchern für die geistige Bewegung theoretisch entwickelt wurde, war die Idee eines heroischen ‚Urtypus‘, der von verschiedenen Personen verkörpert werden konnte. Friedrich Gundolf, Ernst Bertram und Berthold Vallentin propagierten in den von ihnen verfassten Biographien eine gemeinsame heroische Haltung, die auf die soziale Struktur des Kreises als Verehrergemeinde wirken sollte. Der Band vergleicht erstmals anhand von fünf Fallstudien die narratologische Gestalt der Kreis- Biographik in Abgrenzung etwa zur zeitgleichen ‚Historischen Belletristik‘ und legt das Heldenkonzept des George-Kreises in seiner intertextuellen wie intermedialen Perspektive offen.

"Dichter und Helden" von Ann-Christin Bolay erschienen

Oktober

Neuerscheinung: Felix Heinzer/Jörn Leonhard/Ralf von den Hoff: "Sakralität und Heldentum"

Ein weiterer Band der durch den Sonderforschungsbereich 948 herausgegebenen Reihe "Helden - Heroisierung - Heroismen" ist erschienen: "Sakralität und Heldentum" von Felix Heinzer, Jörn Leonhard und Ralf von den Hoff.

Zur Übersicht der SFB-Publikationen und zur Verlagswebseite mit kostenloser Downloadmöglichkeit.

Neuerscheinung: Felix Heinzer/Jörn Leonhard/Ralf von den Hoff: "Sakralität und Heldentum"

September

"Spannungsreiche Figuren" - Nicole Falkenhayner im Interview

Eigentlich sind postheroische Zeiten angebrochen – weil die meisten Menschen in den westlichen Gesellschaften ihr Leben ungern aufs Spiel setzen und weil Fernlenkwaffen und Drohnen Heldentum im Grunde entbehrlich machen. Doch es gibt sie noch, die Heldinnen, Helden und das Heroische. Dr. Nicole Falkenhayner, Teilprojektleiterin von D15, ist ihnen auf der Spur. Im Sonderforschungsbereich 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen" erforscht die Anglistin zusammen mit Prof. Dr. Barbara Korte und der Doktorandin Maria-Xenia Hardt Erscheinungsformen des Heroischen in zeitgenössischen britischen Fernsehserien. Im Gespräch mit Hans-Dieter Fronz berichtet Falkenhayner von ihren Erkenntnissen. Das voll Interview finden Sie hier.

"Spannungsreiche Figuren" - Nicole Falkenhayner im Interview

August

E-Journal 5.1 (2017) "HeldInnen und Katastrophen – Heroes and Catastrophes" erschienen

Die Ausgabe 5.1 (2017) des durch den SFB 948 herausgegebenen E-Journals helden. heroes. héros. ist unter dem Titel "HeldInnen und Katastrophen – Heroes and Catastrophes" erschienen.

E-Journal 5.1 (2017) "HeldInnen und Katastrophen – Heroes and Catastrophes" erschienen

Juli

Andreas Gelz spricht in hr2 kultur über Heroisierungen im Radsport

Prof. Dr. Andreas Gelz, Teilprojektleiter von D9, berichtet in hr2 Kultur , "Der Tag. Auferstanden aus Morphinen ? die Tour de France" vom 13. Juli 2013, über die Heroisierung der Sportler im Radsport, insbesondere während der Tour de France. Prof. Gelz Beitrag ist ab Minute 42:17 zu hören. Zum Beitrag...

Andreas Gelz spricht in hr2 kultur über Heroisierungen im Radsport

Juli

Conference Program "Heroism as a Global Phenomenon in Popular Culture"

 

Organized by Michael Butter (Tübingen), Nicole Falkenhayner, Wolfgang Hochbruck, Barbara Korte (Freiburg) and Simon Wendt (Frankfurt)

In an age of globalization and transnationalism, heroes transcend their cultural spheres of origin and are re-rooted, adapted and translated in new local contexts across the world. We understand (male and female) heroes as a phenomenon of exceptionality that has a positive significance in relation to the values, ideals and norms of the communities in which these figures are admired, followed, functionalized but also debated. In this process of “glocalization,” popular culture, with its world-wide markets and media, is a driving force. Such different media as films, comics, graphic novels, computer games, or internet blogs construct and disseminate narratives about heroes and heroisms across the globe and are consumed in the Global North as well as the Global South. At the same time, there are centres of dissemination – including Hollywood, Bollywood, or Hongkong – that continue to dominate processes of production and dissemination of hero narratives.

This multidisciplinary conference aims to highlight the complex and interrelated processes of creation, marketing, consumption, and impact, of globalized hero narratives, as well as the numerous cultural flows of exchange that have made them possible since the end of World War II. We are interested in contributions (case studies) which conceive of heroism as a transcultural and transnational phenomenon that may originate in one particular nation but ultimately transcends borders. Questions to be discussed would include how the meanings of heroic figures and narratives are changed in cultural translation, or what specific processes are active in the world-wide exchange of figures and concepts of the heroic. Case studies can focus on situations in Europe, North America, Africa and Asia.

Das Programm und weitere Informationen finden Sie hier.

 

Conference Program "Heroism as a Global Phenomenon in Popular Culture"

Anmeldung
Der interne Bereich finden Sie nun auf der Teamplattform des SFB 948. Hinweise zum Login und zur Bedienung der Teamplattform finden Sie in diesem Dokument.