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Nachrichten


November

Breites Medienecho auf die Tagung „Sport und das Heroische“

Die Badische Zeitung berichtet am 26.10.2019 mit einem großen Beitrag über die vom Teilprojekt D9, organisierte Tagung „Sport und das Heroische“. Den Artikel „Wissenschaftler erklären, warum Sportler wie Helden verehrt werden“ können Sie auf Webseite der Badischen Zeitung lesen.

Auch der Deutschlandfunk berichtet am 24.10.2019 im Rahmen der Sendung „Aus Kultur- und Sozialwissenschaften“ über die Tagung des SFB 948s. Den Audiobeitrag können Sie hier anhören.

Breites Medienecho auf die Tagung „Sport und das Heroische“

Oktober

IGK begrüßt Stipendiaten

Das IGK des SFB 948 freut sich zwei Stipendiaten willkommen zu heißen:

  • Stefan Trajković Filipović (Geschichte) von der Universität Gießen mit seinem Projekt „Medievalism and Royal Sainthood in Southeast Europe: Memory of St. Prince Vladimir of Dioclea (19th to 21st century)“

  • Konstantin Maier (Mittelalterliche Geschichte) von der Universität Münster mit seinem Projekt „Dilatorisches Handeln als Herrschaftstechnik Barbarossas“.
IGK begrüßt Stipendiaten

Oktober

Ringvorlesung „Heldenbilder“

Ringvorlesung des Kunstgeschichtliches Instituts der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg in Verbindung mit dem SFB 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“ im Wintersemester 2019 / 20. Ab. 31.10.2020 donnerstags von 16 bis 18 Uhr im HS 1010, KG I.

Die Frage danach, warum und in welcher Weise Gemeinschaften immer wieder Helden und Heldinnen zum gestalthaften Fokus ihrer Selbstverständigung machen, steht im Mittelpunkt der Forschungen des Freiburger SFB 948 „Helden – Heroisierungen – Heroismen“.

In der Ringvorlesung widmen sich WissenschaftlerInnen aus verschiedenen Universitäten, Museen und Forschungseinrichtungen dem Thema des „Heldenbildes“ und richten dabei ganz grundsätzlich das besondere Augenmerk auf die Inszenierungsformen von Helden(tum) in den Bildkünsten: Welche (historischen) Figuren werden als Helden herausgestellt? Wem dient die Inszenierung des Helden und mit welchen Mitteln wird sie vollzogen? Welchen räumlichen Rahmen braucht das Werk, um als Heroisierungsformel wirksam zu werden? Welche spezifischen Formen der Gestaltung schließlich hält die Kunst für Heldinnen bereit; in welcher Weise unterscheiden sie sich von den stark durch Maskulinitätsvorstellungen geprägten Heldenbildern?

Dass heroische Figuren nur als zeit- und gesellschaftsspezifische kulturelle Konstrukte verstanden werden können, sollen die Beiträge der Ringvorlesung über die höchst verschiedenen Figurationen des Heldischen ebenso nachzeichnen wie die Konjunkturen des Heroischen über die Jahrhunderte hinweg.

Das Programm der RIngvorlesung finden Sie hier.

Ringvorlesung „Heldenbilder“

Oktober

„Braucht Demokratie Heldinnen und Helden?“ - Streitgespräch mit Prof. Bröckling im Deuschlandfunk

Helden kennen wir aus der Antike, aus dem Kino und der Comicliteratur. In unserer aufgeklärten, demokratischen Gesellschaft sind sie fehl am Platz. Oder vielleicht doch nicht? Könnten Helden helfen, die Krise der Demokratie zu überwinden? Darüber diskutierte am 5. November 2019 Franziska Martinsen und Ulrich Bröckling, Teilprojektleiter D12, im Deutschlandfunk.

Sie finden den Beitrag in der Mediathek vom Deutschlandfunk.

„Braucht Demokratie Heldinnen und Helden?“ - Streitgespräch mit Prof. Bröckling im Deuschlandfunk

September

Olmo Gölz spricht im Podcast „Ein Auge auf Iran“

Dr. Olmo Gölz, Mitarbeiter von Teilprojekt D14, spricht in der dritte Folge „Helden, Gangster und Gewaltakteure“ des Podcast „Ein Augen auf Iran“. Dort spricht er darüber wie Helden gemacht werden und erkundet ein traditionelles iranisches Männlichkeitsideal. Zudem beschreibt Olmo Gölz zwei Gewaltakteuren aus der Pahlavi-Zeit, die Helden der Revolution, des Iran/Irak-Kriegs und von heute.

Zu finden ist der Podcast auf Soundcloud, Spotify, iTunes und podcast.de.

Olmo Gölz spricht im Podcast „Ein Auge auf Iran“

August

Neuerscheinung „Helden müssen sterben“

Der zehnte Band der durch den Sonderforschungsbereich 948 herausgegebenen Reihe "Helden - Heroisierung - Heroismen" ist erschienen: „Helden müssen sterben. Von Sinn und Fragwürdigkeit des heroischen Todes“ herausgegeben von Cornelia Brink, Nicole Falkenhayner und Ralf von den Hoff.

Helden müssen sterben, weil sie Menschen sind. Für ihren Status als heroische Figur kann das Sterben jedoch unterschiedlich bedeutsam sein. In der griechischen Antike ist der Tod Voraussetzung für eine Heroisierung; Märtyrer opfern in der Erwartung eines Weiterlebens im Jenseits ihr Leben in einem oft extremen Tötungsakt; der Kriegsheld folgt der Aufforderung, sein Leben für eine größere Sache einzusetzen, ohne dass der Tod das Ziel sein muss. Anhand von Beispielen aus der Zeit zwischen Antike und Gegenwart zeigen die Beiträge in interdisziplinärer Perspektive, wie heroisches Handeln, Sterben und Tod jeweils in Bezug zueinander gesetzt werden und wie die gewählten Darstellungen heroischen Sterbens zwischen Helden und ihren Publika vermitteln. Sie fragen: Wie sterben heroische Figuren? Welche Rolle spielt dabei Gewalt? Wie wird der Heldentod präsentiert und inszeniert? Welche Medien eignen sich in besonderer Weise zur Darstellung des heldischen Todes und des Todes eines Helden?

Zur Übersicht der SFB-Publikationen und zur Verlagswebseite.

Neuerscheinung „Helden müssen sterben“

Juli

„Von Stauffenberg zu Rackete“ - Prof. von den Hoff im Interview

Am Donnerstag den 18.07.2019 um 17.05 Uhr spricht Ralf von den Hoff, Sprecher des SFB948 und Teilprojektleiter von D1, im SWR2 Forum über das Thema „Von Stauffenberg zu Rackete - Wie wandeln sich Heldenbilder?“.

Zum Inhalt der Sendung: Wo sind die Helden geblieben? Das fragten Soziologen im 21. Jahrhundert und sprachen vom "post-heroischen" Zeitalter. Die alten Helden hatten sich erledigt, die "Kriegshelden" der Weltkriege waren allzu oft Verbrecher gewesen, nur wenige Widerstandskämpfer wie Graf von Stauffenberg taugten noch zur Verehrung. Nun betreten mit einem Mal neue, heroische Gestalten die politische Bühne; Frauen wie Greta Thunberg und Carola Rackete. Ungerührt von Anfeindungen und ohne Rücksicht auf wirtschaftliche oder juristische Zwänge glauben sie, für die gute Sache zu kämpfen: Die Rettung des Klimas oder die Rettung von Migranten. Sind sie Heldinnen? Wer oder was macht sie dazu? Und warum braucht eine Gesellschaft Menschen, die sie als Helden verehren kann?

Weitere Informationen zur Sendung finden Sie auf der Seite des SWR2.

„Von Stauffenberg zu Rackete“ - Prof. von den Hoff im Interview

Juli

Neue Publikation: „Girl Warriors“

Svenja Hohenstein, assoziierte Doktorandin am IGK in der ersten Förderphase, hat ihre Dissertation unter dem Titel „Girl Warriors. Feminist Revisions of the Hero's Quest in Contemporary Popular Culture“ veröffentlicht. Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite des Verlags.

Zum Inhalt:

Quest narratives are as old as Western culture. In stories like The Odyssey, The Lord of the Rings, Star Wars and Harry Potter, men set out on journeys, fight battles and become heroes. Women traditionally feature in such stories as damsels in need of rescue or as the prizes at the end of heroic quests. These narratives perpetuate predominant gender roles by casting men as active and women as passive. Focusing on stories in which popular teenage heroines—Buffy Summers, Katniss Everdeen and Disney's Princess Merida—embark on daring journeys, this book explores what happens when traditional gender roles and narrative patterns are subverted. The author examines representations of these characters across various media—film, television, novels, posters, merchandise, fan fiction and fan art, and online memes—that model concepts of heroism and girlhood inspired by feminist ideas.

Neue Publikation: „Girl Warriors“

Mai

Ankündigung: 21. NeoLatina 2019 (27.-29.06.)

Symposium mit Thema „Carolus Quintus: Kaiser Karl V. in der neulateinischen Literatur“ des Seminars für Griechische und Lateinische Philologie

Die Tagung beginnt am Donnerstag im Haus zur Lieben Hand mit einem Abendvortrag, der den historischen Rahmen für die literaturwissenschaftlichen Beiträge spannen wird. Alle weiteren Vorträge finden in der Bibliothek des Seminars für Griechische und Lateinische Philologie statt (Raum 1208 im Kollegiengebäude I). Die Sektionen gliedern sich zum einen nach panegyrischer Dichtung und Prosa, zum anderen nach besonders interessanten ideologischen (ambivalente Haltungen im Corpus, Gegnerschaft zu Karl V.), medialen und institutionellen Kontexten. Gäste und Studierenden sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!

Weitere Informationen und das Programm finden Sie hier und im Flyer.

Fragen bezüglich Anreise, Unterbringung und Kostenerstattung richten Sie bitte an Benjamin Harter (benjamin.harter@altphil.uni-freiburg.de).

Organisation: Virginie Leroux (Ecole pratique des hautes études, EPHE, PSL; virginie@leroux.net); Marc Laureys (Universität Bonn; m.laureys@uni-bonn.de); Florian Schaffenrath (Ludwig Boltzmann Institut für Neulateinische Studien, Innsbruck; florian.schaffenrath@neolatin.lbg.ac.at); Stefan Tilg (Universität Freiburg; stefan.tilg@altphil.uni-freiburg.de).
 
Die neulateinischen Autoren und Themen gewidmeten NeoLatina-Tagungen wurden 1999 von Eckard Lefèvre und Eckart Schäfer unter dem Titel „Freiburger Neulateinisches Symposion“ ins Leben gerufen. Seither fanden sie jährlich statt und entwickelten sich zu einer festen Institution. Seit 2013 trägt die Tagung den Titel „NeoLatina“, angelehnt an die NeoLatina-Reihe des Gunter Narr-Verlags, in der auch die jeweiligen Tagungsbände erscheinen.
Ankündigung: 21. NeoLatina 2019 (27.-29.06.)

Mai

Neuerscheinung „Martyrdom and the Struggle for Power in the Middle East“

„Martyrdom and the Struggle for Power in the Middle East“, ein Special Issue des Bebemoth - A Journal on Civilisation ist erschienen. Das Heft wurden von Dr. Olmo Gölz. Mitarbeiter von Teilprojekt D14 herausgegeben. 

Zu finden ist es unter folgender Adresse: https://ojs.ub.uni-freiburg.de/behemoth/issue/view/87.

Neuerscheinung „Martyrdom and the Struggle for Power in the Middle East“

Anmeldung
Der interne Bereich finden Sie nun auf der Teamplattform des SFB 948. Hinweise zum Login und zur Bedienung der Teamplattform finden Sie in diesem Dokument.